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Nutrition

Lebensmittel mit niedrigem GI: Vorteile und Nachteile

Das Konzept des glykämischen Index (GI) wurde vor über 40 Jahren von dem Forscher David Jenkins und seinen Kolleg:innen eingeführt, um zu beschreiben, wie Kohlenhydrate den Blutzucker beeinflussen. Lebensmittel mit niedrigem GI führen zu einem langsameren, gleichmässigeren Anstieg des Blutzuckers, während Lebensmittel mit hohem GI den Blutzucker schneller ansteigen lassen. In diesem Artikel erklären wir, wie GI funktioniert, was die Forschung sagt und welche Vor- und Nachteile es gibt.

Was ist GI (glykämischer Index)?

Der glykämische Index (GI) beschreibt, wie schnell die Kohlenhydrate in Lebensmitteln abgebaut, aufgenommen und dadurch den Blutzucker beeinflussen. Die Methode dient dazu, verschiedene Kohlenhydratquellen danach zu vergleichen, wie stark – und wie schnell – sie den Blutzucker ansteigen lassen. GI ist ausserdem ein indirektes Mass dafür, wie viel Insulin der Körper ausschütten muss, um den Blutzucker stabil zu halten. Ein Lebensmittel, das den Blutzucker rasch erhöht, löst eine stärkere Insulinausschüttung aus als eines, das den Blutzucker langsam ansteigen lässt.

Ziel der GI-Methode ist nicht, Kohlenhydrate zu vermeiden, sondern schnelle Kohlenhydrate durch langsamere zu ersetzen. Kohlenhydratreiche Lebensmittel werden auf einer Skala von 0–100 eingeordnet – je nachdem, wie schnell sie den Blutzucker erhöhen.

Niedriger GI (0–55): Beispiele: Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Pasta, Naturjoghurt.

Mittlerer GI (56–69): Beispiele: Couscous, Roggenbrot, Rosinen.

Hoher GI (70 oder höher): Beispiele: Weissbrot, Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, Cornflakes, klebriger Reis, Wassermelone.

Vorteile von Lebensmitteln mit niedrigem GI

Eine Ernährung mit niedrigem GI kann mehrere gesundheitliche Vorteile bieten, unter anderem:

  • bessere Blutzuckerkontrolle, geringeres Gewicht und bessere Blutfettwerte bei Menschen mit Typ-2-Diabetes
  • laut grossen internationalen Bevölkerungsstudien ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Menschen, die mehr langsam verfügbare Kohlenhydrate essen, im Vergleich zu einer Ernährung mit hohem GI
  • geringerer Konsum von Zucker, Süssigkeiten und raffinierten Kohlenhydraten
  • höhere Aufnahme von ballaststoffreichen, sättigenden Lebensmitteln, was beim Abnehmen unterstützen oder helfen kann, ein gesundes Gewicht zu halten

Im Kern ist die GI-Methode eine gesunde Ernährungsweise. Sie basiert auf einem hohen Anteil an Gemüse, Ballaststoffen, Vollkornprodukten, Obst, Beeren, Bohnen, Linsen und anderen nährstoffreichen Lebensmitteln.

Nachteile und Grenzen von Lebensmitteln mit niedrigem GI

Die GI-Methode kann ein hilfreiches Werkzeug für Abnehmen und Gesundheit sein, hat aber auch mehrere Einschränkungen. GI berücksichtigt nicht, wie viel Kohlenhydrate du in einer typischen Portion tatsächlich isst – was den Blutzucker ebenfalls beeinflusst. Ausserdem kann ein und dasselbe Lebensmittel unterschiedliche GI-Werte haben, je nachdem, wie es zubereitet ist, wie reif es ist und womit du es isst.

GI bewertet ausserdem einzelne Lebensmittel, nicht die Zusammensetzung einer ganzen Mahlzeit. Wenn du zum Beispiel Weissbrot zusammen mit Linsensuppe isst, fällt der Blutzuckeranstieg geringer aus als beim Brot allein – weil Protein und Ballaststoffe die Aufnahme der Kohlenhydrate verlangsamen. Mit anderen Worten: Die gesamte Mahlzeit zählt – nicht einzelne Lebensmittel.

Viele nutzen GI zum Abnehmen – und für manche funktioniert das gut. Ein niedriger GI bedeutet jedoch nicht automatisch eine niedrige Energiezufuhr. Manche Lebensmittel haben einen niedrigen GI, weil sie viel Fett enthalten und dadurch energiedicht sind. Wenn du dich nur am GI orientierst, kann die Energiezufuhr trotz „niedrigem GI“ hoch werden – was Abnehmen erschweren kann.

GI sagt ausserdem nichts über den Nährstoffgehalt aus, also etwa Vitamine, Mineralstoffe oder Antioxidantien. Lebensmittel können anhand des GI schnell als „gut“ oder „schlecht“ gelten, obwohl sie andere ernährungsphysiologische Stärken oder Schwächen haben. Dadurch ist es leicht, von GI-Tabellen in die Irre geführt zu werden.

GI-Rezepte, die das Gesamtbild berücksichtigen

Für gesunde, GI-freundliche Mahlzeiten solltest du mehrere Faktoren gleichzeitig beachten: die Kohlenhydratmenge, die Art der Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Zubereitung – und die Kombination mit Protein und Fett.

Lass dich von unseren gesunden Rezepten inspirieren. Sie enthalten viel Gemüse, Protein, gesunde Fette und eine ausgewogene Menge langsam verfügbarer Kohlenhydrate. Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern dir auch guttun.

GI und Yazens ganzheitlicher Ansatz

Bei Yazen setzen wir nicht auf eine bestimmte Diät, sondern auf eine nachhaltige Art zu essen und zu leben – basierend auf Ernährungsempfehlungen und medizinischem Wissen. Ausgangspunkt ist immer das grosse Ganze: Unterstützung, medizinische Behandlung, gesunde Gewohnheiten und eine Ernährung, die in deinen Alltag passt.

GI kann für manche ein wertvolles Werkzeug sein, aber es passt nicht für alle und ist selten sinnvoll, wenn man es isoliert betrachtet. Ziel ist stattdessen, dich dabei zu unterstützen, nachhaltige Gewohnheiten aufzubauen, die langfristig funktionieren und sowohl Gewichtsabnahme als auch langfristige Gesundheit fördern.

Zusammenfassung

Der glykämische Index (GI) beschreibt, wie schnell die Kohlenhydrate in Lebensmitteln den Blutzucker beeinflussen, und kann bei Menschen mit Diabetes zu einer besseren Blutzuckerkontrolle beitragen. Die GI-Methode kann auch für viele andere hilfreich sein, weil sie oft viel Ballaststoffe, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte umfasst – was die Sättigung erhöhen, Heisshunger reduzieren und es leichter machen kann, ein gesundes Gewicht zu halten.

Gleichzeitig hat GI klare Grenzen. GI-Werte werden von Portionsgrösse, Zubereitung und der Kombination von Lebensmitteln beeinflusst – und GI sagt nichts über Energiegehalt oder Nährstoffqualität aus. Deshalb ist es selten sinnvoll, einzelne Lebensmittel ausschliesslich anhand von GI-Tabellen zu beurteilen.

GI kann für manche ein nützliches Werkzeug sein, aber es passt nicht zu jedem. Am wichtigsten ist die Gesamtqualität der Ernährung – denn sowohl Nährstoffzufuhr als auch die gesamte Energiezufuhr beeinflussen die Gesundheit.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI übersetzt. Die englische Originalversion dient als Vorlage. Im Zweifelsfall hat der englische Wortlaut Vorrang.

Artikel überprüft von:
December 14, 2025
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January 13, 2026

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